TUI Junior Academy Zimbabwe

Die TUI Junior Academy Zimbabwe befähigt Kinder dazu, sich in ihren Gemeinden aktiv für den Schutz von Klima und Umwelt einzusetzen. In Simbabwe, einem Land, das bereits stark von den Auswirkungen des Klimawandels durch Überschwemmungen, Dürre, Hitzewellen und Luftverschmutzung betroffen ist, ist diese Unterstützung dringend erforderlich. Kinder und Jugendliche stehen vor großen Herausforderungen obwohl sie am wenigsten für diese Probleme verantwortlich sind. Indem sie sich jedoch frühzeitig für einen umweltfreundlichen Lebensstil engagieren, können sie sich nicht nur für ihre Zukunft einsetzen, sondern auch als Vorbilder in ihren Gemeinden fungieren.

Durch Bildung und Naturerfahrungen ermöglicht das TUI Junior Academy Programm jungen Menschen, den Weg zu widerstandsfähigen und umweltbewussten Gemeinschaften. Dies geschieht insbesondere in den ländlichen Gebieten Manicaland und Matebeleland South Simbabwes.

Es gibt viele Hindernisse für den Zugang zur Klimabildung, darunter unzureichende Informationen in den Schulen, ein Mangel an Lehrer*innen mit Kenntnissen über Umweltfragen und ein Mangel an jungen, innovativen Umweltschützer*innen. Darüber hinaus erschweren Armut, Missbrauch, Behinderungen, Geschlechterungleichheiten und weite Schulwege die Situation zusätzlich.

Kinder und Jugendliche können eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung der Natur und der Tierwelt spielen, wenn sie ermutigt werden, sich als Botschafter für eine gesunde und nachhaltige Umwelt einzusetzen. Deshalb hat sich die TUI Care Foundation mit dem niederländischen Nationalkomitee für UNICEF zusammengetan, um die Bildung von Umweltthemen in Schulen im Rahmen des Programms Clean Green Zimbabwe zu unterstützen. Als Teil der Initiative wird die TUI Junior Academy einen Beitrag zum Clean Green Schools Programm leisten. Lehrer*innen werden speziell geschult, um Umweltthemen effektiv zu vermitteln, und erhalten dazu passende Schulungshilfsmittel. Dadurch sind sie in der Lage, Schülerinnen mit den notwendigen Fähigkeiten und dem Wissen auszustatten, um sich aktiv mit dem Klimawandel auseinanderzusetzen. Mit dem Programm werden über einen Zeitraum von drei Jahren mindestens 81.000 Kinder und 2.640 Lehrer in 240 Schulen erreicht.

Die Umweltthemen werden in den Schulen durch einen kompetenzbasierten Lehrplan vermittelt, der zum Beispiel Abfallmanagement und Recycling, Wassermanagement, Aufforstung und Verringerung der Umweltverschmutzung umfasst. Das Programm zielt darauf ab, Umweltclubs in den Schulen zu gründen und zu stärken, die das Lernen und Handeln in Bezug auf ökologische Verantwortung und Widerstandsfähigkeit des Klimas fördern. Als Teil des Lehrplans geben die Clubs den Schüler*innen die Möglichkeit, zu lernen und aktiv mitzuarbeiten, wie sie Klima- und Umweltrisiken in ihren Schulen und Gemeinden angehen können.

Die Kinder haben auch die Möglichkeit, an geplanten Ausflügen in national bedeutende ländliche Gebiete teilzunehmen. Diese Naturerfahrungen schärfen das Bewusstsein und motivieren die Kinder, sich für die Umwelt einzusetzen und die Gemeinden betreffenden Klimaproblemen in Angriff zu nehmen. Umweltbewusstes Handeln, klimaresistente Gemeinden und geschützte Umgebungen fördern auch die Tourismusindustrie und tragen zur Erhaltung von Tourismusgebieten bei.

Projektpartner

UNICEF Niederlande ist eine niederländische Stiftung, die mit UNICEF (United Nations Children’s Fund) verbunden ist und sich zum Ziel gesetzt hat, durch Fundraising, Bildung und Fürsprache eine bessere Welt für Kinder zu schaffen.