Pressemitteilung

Berlin

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26. Februar 2026

Mangrovenschutz und Unterstützung lokaler Gemeinden im Maputo-Nationalpark: TUI Care Foundation startet neues TUI Forest Projekt in Mosambik

  • Neues Naturschutzprojekt in Zusammenarbeit mit der Peace Parks Foundation stellt mehr als 150 Hektar degradierten Mangrovenwald wieder her und pflanzt über 500.000 Bäume
  • Projekt bezieht lokale Schulen ein, unterstützt gemeindebasierte Unternehmen und fördert naturbezogene Tourismusangebote
  • Projektstart erfolgt im Rahmen des „Forest February“ der TUI Care Foundation, der auf die globale Bedeutung der Wiederaufforstung aufmerksam macht

Die TUI Care Foundation hat den TUI Forest Mozambique ins Leben gerufen, eine Naturschutzinitiative zur Wiederherstellung degradierter Mangrovenlebensräume. Sie soll zudem die nachhaltige Entwicklung der Gemeinden in der Nähe des Maputo-Nationalparks – einem bedeutenden Biodiversitätsgebiet von mehr als 1.700 Quadratkilometern im Süden Mosambiks – fördern.

Mangrovenwälder sind zentrale Küstenökosysteme: Sie schützen die Küsten vor Erosion, bieten Fischen und anderen Meereslebewesen Lebensraum, speichern Kohlenstoff und sichern die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung. Jahrzehntelange nicht nachhaltige Landnutzung und fehlende alternative Einkommensmöglichkeiten haben jedoch die Widerstandsfähigkeit der Mangroven im Park geschwächt und die Bereitschaft der Bevölkerung zum Naturschutz verringert.

TUI Forest Mozambique begegnet diesen Herausforderungen mit der Wiederherstellung von mehr als 150 Hektar degradierten Mangrovenflächen und der Pflanzung von über 500.000 Mangrovenbäumen. Das Projekt bringt die TUI Care Foundation, lokale Gemeinden und die Peace Parks Foundation zusammen. Deren Expertise im Bereich Landschaftsschutz sowie die enge Einbindung der Gemeinden prägen die Wiederherstellungs- und Nachhaltigkeitsmaßnahmen.

Neben der ökologischen Wiederherstellung stärkt das Projekt die Gemeinden rund um den Nationalpark durch Umweltbildungsangebote und den Ausbau naturbezogener Tourismusaktivitäten. Lehrkräfte und Leitungen von Umweltclubs aus Schulen in der Pufferzone des Parks erhalten im Community Training Centre Schulungen und Materialien zu Naturschutzmaßnahmen. Zudem werden die Schulen in einer der am stärksten marginalisierten Gemeinden in der südwestlichen Pufferzone modernisiert. Damit sollen die Lernbedingungen verbessert und der Zugang junger Menschen zu Umweltbildung erweitert werden.

Um lokalen Familien neue Einkommensperspektiven zu eröffnen, gründet TUI Forest Mozambique vier lokale Unternehmen in den Küstengebieten von Santa Maria und Ponta do Ouro. Das Angebot naturbasierter Tourismusaktivitäten soll zur Diversifizierung der Einkommensquellen beitragen, die wirtschaftliche Teilhabe stärken und die Verantwortung für die umliegenden Ökosysteme fördern. Geplant sind zudem Verbesserungen der touristischen Infrastruktur, darunter die Errichtung eines 200 Meter langen Mangrovenstegs mit Informationsschildern und Besuchereinrichtungen, um Wissen und Wertschätzung für das Mangrovenökosystem zu fördern.

Das Projekt ist Teil des TUI Forests Programms, das bereits zur Pflanzung von fünf Millionen Bäumen weltweit beigetragen hat und von Gemeinden initiierte Wiederaufforstungsmaßnahmen unterstützt. Durch die Verbindung von Ökosystemwiederherstellung mit der Schaffung von Arbeitsplätzen, Umweltbildung und Besucherangeboten stärkt TUI Forest Mozambique die langfristige Resilienz des Maputo-Nationalparks und der von ihm abhängigen Gemeinden.

TUI Forest Mozambique wird vom Tourism for Development Fund unterstützt, den die TUI Care Foundation gemeinsam mit UN Tourism ins Leben gerufen hat, um die nachhaltige Entwicklung des Tourismus in den am wenigsten entwickelten Ländern (LDCs) zu fördern. Bis 2030 sollen mindestens zehn Millionen Euro mobilisiert werden. Der Fonds unterstützt Projekte, die die Kapazitäten von Gemeinden in Tourismusdestinationen stärken, ihre Lebensgrundlagen verbessern, Natur erhalten und regenerieren sowie marktorientierte Lösungen schaffen, die den Gemeinden zugutekommen. Neben Mosambik zählen Kambodscha, Laos, Ruanda, Senegal, Gambia, Tansania, Uganda und Sambia zu den Zielländern mit LDC-Status.

„Forest February“ ist eine Initiative der TUI Care Foundation, die einen Monat lang Projekte und Bildungsmaßnahmen rund um das Thema Wiederaufforstung bündelt. Mit Projektstarts und Informationsangeboten rückt sie die Bedeutung gemeinschaftlich verwalteter Wiederaufforstungslösungen sowie nachhaltiger agroforstwirtschaftlicher Tourismusansätze in den Fokus – zum Schutz von Waldökosystemen und zum Nutzen lokaler Gemeinden und künftiger Generationen.

Über die TUI Care Foundation

Die TUI Care Foundation initiiert und unterstützt Projekte, die jungen Menschen auf der ganzen Welt neue Zukunftsperspektiven eröffnen, Natur und Umwelt schützen und die nachhaltige Entwicklung von Urlaubsdestinationen fördern. Dabei setzt die Stiftung auf das Potenzial des Tourismussektors als Motor für gesellschaftliche Entwicklung, Bildung und Wohlstand. Sie baut auf starke Partnerschaften mit regionalen und internationalen Organisationen, um nachhaltigen Wandel zu bewirken. Die TUI Care Foundation ist eine unabhängige Stiftung, die von TUI initiiert wurde. Sie hat ihren Sitz in den Niederlanden.

Über die Peace Parks Foundation

Die Peace Parks Foundation wurde 1997 von Präsident Nelson Mandela, Prinz Bernhard der Niederlande und Dr. Anton Rupert gegründet. Sie ist eine führende gemeinnützige Organisation, die sich für großflächigen Naturschutz im südlichen Afrika einsetzt.

Durch grenzüberschreitende Naturschutzgebiete, die sich über nationale Grenzen hinweg erstrecken, verbindet Peace Parks Ökosysteme wieder miteinander, stärkt die lokale Wirtschaft und trägt dazu bei, natürliche Ressourcen zu sichern, von denen Gemeinden abhängig sind. Ihr ganzheitlicher Ansatz konzentriert sich auf drei Säulen: großflächiger Naturschutz, Gemeindeentwicklung und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Ziel ist es, Schutzgebieten einen langfristigen ökologischen und wirtschaftlichen Wert zu verleihen.

Bis heute hat Peace Parks Regierungen dabei unterstützt, mehr als 780.000 Quadratkilometer unter Schutz zu stellen. Die Organisation verwaltet gemeinsam Parks, in denen sich die Wildtierpopulationen verfünffacht haben, und unterstützt jährlich über 500.000 Menschen durch naturbasierte Einkommensmöglichkeiten. Mit offiziellen Regierungsmandaten und starken Partnerschaften mit Gemeinden bietet Peace Parks ein bewährtes Modell zur Stärkung der Resilienz von Mensch und Natur in den bedeutendsten Landschaften des südlichen Afrikas.

Mit ihrer Vision 2050 verfolgt die Stiftung das Ziel, 18 grenzüberschreitende Landschaften mit einer Gesamtfläche von 980.000 Quadratkilometern zu sichern. Damit zählt sie zu den weltweit größten Naturschutzinitiativen.

Head of Programme Management and External Communications

Manuel Ferreira